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Bipolare Störung

Die bipolare Störung (früher manisch-depressive Erkrankung) ist eine Affektstörung, die durch das episodische Auftreten von Phasen stark entgegengesetzter Abweichungen vom Normalniveau hinsichtlich Stimmung, Antrieb und Aktivität gekennzeichnet sind. Die Betroffenen erleben sowohl Phasen tiefster Antriebslosigkeit und Depression als auch Phasen der Manie oder Hypomanie (eine schwächere Ausprägungsform der Manie), deren Kennzeichen eine inadäquate Euphorie oder Gereiztheit sowie ein stark gesteigerter Antrieb und Rastlosigkeit sind. Das Auftreten dieser Phasen entzieht sich der willentlichen Kontrolle, sie können je nach Subtyp der Erkrankung zwischen mehreren Wochen und nur Tage oder Stunden dauern.

 

Zwei Extrempole mit hohem zerstörerischen Potenzial

Diese Krankheit kann in beiden Phasen sehr viel Schaden anrichten: Eine depressive Episode bringt nicht nur einen enormen Leidensdruck, sondern kann auch zu Problemen im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz führen, weil sich die/der Betroffene möglicherweise abkapselt oder keine Kraft mehr zur Bewältigung ihrer/seiner beruflichen Tätigkeit hat.

Eine manische Episode geht ebenfalls mit einem hohen Risikopotenzial einher: Die/der Erkrankte neigt in einer solchen Phase zu riskantem Verhalten und dem leichtfertigen Treffen schwerwiegender Entscheidungen – oft mit starken negativen Konsequenzen.

Die bipolare affektive Störung ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die oft erst dann erkannt wird, wenn sie schon viel Schaden angerichtet hat. Eine entsprechende medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung sind hier unerlässlich.

 

Ein Leben zwischen zwei Extremen kostet enorm viel Kraft – für günstigere Handlungs- und Umgangsformen kann Psychotherapie unterstützen.

Dr. med. Kurt Schöck

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