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Zwangsstörung

Bei der Zwangsstörung erlebt der Betroffene einen unüberwindbaren Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Auch wenn er diese Zwänge als sinnlos empfindet, kann er doch nicht umhin, ihnen nachgeben zu müssen – als würde sich dieser Bereich seines Denkens und Handelns einer willentlichen Steuerung entziehen. Dadurch entstehen oftmals starke Beeinträchtigungen des Alltagslebens und der Lebensqualität des Erkrankten.

 

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Eine Zwangsstörung kann sich sowohl in Form von Zwangsgedanken als auch von Zwangshandlungen manifestieren, oftmals tritt eine Kombination von beidem auf.

Zwangsgedanken sind Denkinhalte, die sich dem Betroffenen immer wieder aufdrängen und die er ungeachtet des Umstands, dass er sie als unsinnig erkennt, nicht abzulegen vermag. Beispiele dafür sind Zwangsbefürchtungen
(z. B. bei der Arbeit einen schwerwiegenden Fehler gemacht zu haben), Grübelzwang (ständig wiederholtes Durchdenken von Problemen oder Themen, ohne zu einer Lösung zu kommen) oder Zählzwang (bestimmte Dinge, die im Alltag auftauchen, müssen gezählt werden).

Typische Beispiele für Zwangshandlungen sind etwa Reinlichkeitszwang (z. B. der Zwang, sich ständig die Hände zu waschen), Kontrollzwang (oftmaliges Überprüfen von Herdplatten, Türschlössern, Dokumenten etc.) oder Ordnungszwang (Dinge wie Bücher, Kleidung oder anderes müssen nach einem exakt festgelegten System geordnet werden).

Beide Ausprägungsformen stellen eine große Belastung für den Betroffenen dar und bedürfen therapeutischer Behandlung, weil sie sonst im Extremfall das Führen eines normalen Lebens unmöglich machen können.

 

Sie sind nicht machtlos – erlauben Sie sich, Kontrolle über Ihre Gedanken und Handlungen zurückzuerlangen!

Dr. med. Kurt Schöck

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